Sizilien – weil es glücklich macht

Ihr träumt schon wieder vom Sommer? Wer es gar nicht abwarten kann, findet ab Mai in Sizilien – knapp zwei Flugstunden von München entfernt – ein beeindruckendes Sonnenziel.

 

Klares Wasser, gemütliche Buchten und eine sehr kinderfreundlich! Unsere Entdeckung war die Mazzaro-Bucht unter Taormina. Wer will kann dort auch gleich im Mazzaro Sea Palace wohnen und nur abends mit der Seilbahn in den süßen Ort fahren.

 

Noch ein paar Restauranttipps? Mittags lohnt sich ein Besuch im Il Delfino in der Mazzaro Bucht und abends nach einem kleinen Spaziergang durch den charmanten (und etwas touristischen Ort) heißt es bei den drei Brüdern im Da Lorenzo einkehren. Der Weg zu dem etwas versteckten Lokal unter dem Glockenturm von San Domenico lohnt sich. Hier wird alles frisch und molto siciliano gekocht – und auch noch gesprochen wie uns hier Giovanni zeigt…

Kinderparadies in Lermoos

Fürs Seepferdchen üben mit Schwimmtrainerin? Skifahren? Perlentierchen basteln? Oder auf der Riesenrutsche quer durchs Treppenhaus toben? Die Kinder in der Alpenrose in Lermoos in Tirol haben es nicht leicht. Oder im Piratenbad planschen?

 

Zumindest was die Auswahl angeht. Poolparty, Modenschau, Greifvogelfütterung, Kletterwald, Casinoabend, mitspielen im Musical – das Kinderhotel bietet soviel Programm, wie wir es noch in keinem anderen Haus erlebt haben. Für unsere dreijährige Testerin manchmal sogar etwas zuviel, sie fühlte sich dann eher verloren. Für die Sechsjährige allerdings genau richtig. Sie eilte von Programmpunkt zu Programmpunkt. Und sogar die coolen Teenies lassen sich hier zum Nachtrodeln animieren.

Das ist auch für Eltern eine Freude, die hier im Spa, beim Golfen, Biken, Wandern oder Skifahren entspannen können. Toll für die Eltern ist auch, dass das Essen sich nicht nur am Kindergeschmack orientiert. In Berghonig glasierter Gamsrücken macht den Geschmacksnerven genauso Freude wie die Calamari vom Grill. Und der Geheimtipp von unserem reizenden Kellner Radi: vom Käsebuffet unbedingt auch den feinen Trüffelhonig probieren.

Im Winter klappt auch gut der Transport der Kinder vom Hotel zur Skischule am paar hundert Meter entfernten Sammelplatz. Die netten Hausmeister nehmen Ski und Stöcke ab und fahren die Kinder in Kleinbussen mit (etwas abschabten) Kindersitzen. Damit vor Ort dann alles klappt, stehen dort dann wieder Betreuer bereit und helfen den Kindern beim aus- und einsteigen.

Das Kinderhotel Alpenrose führt den Titel Leading Family Hotel und präsentiert sich seinen Gästen auch so: Mit gehobenen Preisen und sehr viel Service. Und das Konzept scheint aufzugehen, denn für Skiferienzeiten wie Silvester und Fasching gibt es selbst ein Jahr im Voraus keine freien Zimmer.

Hoch in Tirol – Obergurgl

Fangen die Kinder gerade erst an mit „Pizza“ und „Pommes“? Oder sind sie schon Pistenprofi? Egal! Das Skigebiet Obergurgl hat uns gut gefallen!

1. Weil viel echter(!) Schnee liegt 2. Weil oft noch mehr Schnee liegt und 3. Weil es für jeden die richtigen Pisten gibt und es eigentlich nie zu voll ist.

Wer es dabei gerne luxuriös mag, sitzt im Hotel Hochfirst auf der Sonnenterrasse und schaut dem Nachwuchs ganz entspannt bei den ersten Rutschversuchen zu. Danach geht es ins große Schwimmbecken. Kinderbademäntel und Puschen liegen gleich bei der Ankunft auf dem Kinderbett. Wenn die Eltern einmal alleine entspannen wollen, passt die sehr liebenswürdige Monika auf die Kinder auf. Sie malen, basteln Bommel oder bauen Burgen aus großen Schaumstoffteilen.

Und Abends erwartet die Familie ein ein wirklich aufwändig bereitetes Menüs – in unserem Fall serviert von dem herzlichen und sehr kinderlieben Sebastian.

    

 

 

Austern, Champagner und ein wenig Schicki-Publikum aus ganz Europa inklusive.

Wenn wir uns etwas wünschen dürften, wäre es bei dem ganzen Luxus auch ein etwas schönerer Raum für die Kinderbetreuung. Und für die Eltern ein großzügigerer Fitnessraum.